Fleischkonsum erhöht das Darmkrebsrisiko
abgelegt im Archiv Ernährung am 18.12.06
Der Verzehr von rotem Fleisch wie Rind-, Schweine- oder Lammfleisch trägt zur Erhöhung des Darmkrebsrisikos bei.
Häufiger Fischverzehr dagegen senkt das Risiko, an darmkrebs zu erkranken.
Der Verzehr von Geflügelfleisch spielt für das Darmkrebsrisiko offenbar keine Rolle.
Dies ist ein Ergebnis der EPIC-Studie.
Hierbei handelt es sich um eine europaweite Langzeitstudie, an der auf deutscher Seite das Deutsche Institut für Ernährungsforschung in Potsdam und das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg beteiligt sind.
Die Studie untersucht die Zusammenhänge zwischen der Entstehung verschiedener Krebsarten und Ernährungs- sowie Lebensgewohnheiten.
Eine mögliche Erklärung für den Einfluss von Fleischverzehr auf das Darmkrebsrisiko ist das im Fleisch enthaltene Eisen.
Die im Fisch enthaltenen Omega-3-Fettsäuren könnten eine Erklärung dafür sein, dass hoher Fischverzehr hier eine schützende Wirkung hat.
Ein Grund also, öfter mal Fisch oder Geflügel zu verzehren und dafür den Konsum von Fleisch und Wurst einzuschränken.
Zusammen mit einem hohen Anteil an Obst, Gemüse und Vollkornprodukten tragen Fisch und Geflügel zu einer gesunden Ernährung bei.

Permalink: Fleischkonsum erhöht das Darmkrebsrisiko
Tags: darmkrebs darmkrebsrisiko gesunde+ernährung fleisch fisch
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