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Ernährung
von Susanne Melles am 23.01.07

Den deutschen Riesling mache aus, dass er sehr facettenreich sei und die Traube jedes Jahr einen ganz individuellen Wein hervorbringe.
Offenbar haben 500 Jahre Know-how mit der deutschen Traube weltweit Eindruck hinterlassen: "Die Nachfrage nach Rieslingen ist in den USA, Großbritannien und den skandinavischen Ländern sehr stark. Und auch jetzt wird er gerne in Deutschland getrunken", sagt der Seminarleiter des Deutschen Weininstituts.
Das lässt sich vortrefflich in der Deutschen Wein- und Sektgalerie auf der Grünen Woche nachvollziehen,
wo 30 Aussteller rund 900 deutsche Weine und Sekte aus deutschen Weinanbaugebieten zum Probieren anbieten.
(Halle 22a/22b) (Pressemitteilung der Internationalen Grünen Woche Berlin)
Dass beim Wein der Trend wieder zu einheimischen Produkten geht, freut mich nicht nur für die Winzer, sondern auch für unsere Kulturlandschaft.
Ohne eine entsprechende Nachfrage wäre die Landschaft am Mittelrhein sowie an Mosel und Ahr nicht zu erhalten.
Diese Weine sind allein aufgrund der Anbaubedingungen etwas teurer. Schließlich ist in den Steillagen immer noch sehr viel Hand- und Muskelarbeit erforderlich.
Es lohnt sich, das Terroir der einzelnen Lagen und den individuellen Ausbau der Weine für sich zu entdecken.
Das kommt einfach keine billige Massenware mit.
Und da der Wein ja ohnehin nur maßvoll genossen gesundheitlichen Wert hat, darf die Flasche auch mal etwas mehr kosten.
Permalink: Neuer Boom für Riesling
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Wong
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