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Ernährung
von Markus Holz am 15.10.08

© dusi_bbg
In Mega-Citys wie New York genießen Märkte mit Tomaten, Beeren und Honig aus dem Umland wachsenden Zuspruch. Das berühmte Plaza Hotel bietet ein "100-Meilen-Menü", das dem Gast regionale Produkte aus dem entsprechenden Radius garantiert. Betuchte New Yorker ordern neuerdings ihren Anteil an Rindern, die auf den Wiesen von Long Island oder im Norden der Stadt grasen. Der Vorgang ist als "Cow Pooling" bekannt.
Die Idee ist prima, wenngleich ich vermute, dass hier eine Menge Kontrolle notwendig ist. Denn wer garantiert den reichen Amerikanern (denn Arme werden sich den teuren neuen Biotrend vermutlich kaum leisten können), dass die Milch tatsächlich vom entsprechenden Hof bzw. Rind stammt? Biosiegel sind in den Staaten noch nicht entwickelt, doch möchte ich nicht unken: die Richtung stimmt schon einmal und nun gilt es, den Trend auch für die Massen kompatibel zu machen. Nach und nach versteht sich.
Permalink: Cow Pooling in New York
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Wong
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