Wie wär´s denn mal mit "Sumpfgrassamen"?
abgelegt im Archiv Ernährung am 05.04.07
Na, was gehen Ihnen dabei für Gedanken durch den Kopf? Des Rätsels Lösung: Wildreis! Botanisch ist er kein Getreide, sondern gehört zur Familie der Grassamen. Die dünnen grünen Nadeln sind die Samen eines in Nordamerika an Flüssen und Seen wildwachsenen, blühenden Wassergrases. Seine dunkle Farbe sowie seinen nussigen Geschmack erhält Wildreis durch das Darren, eine Methode, die der Haltbarmachung dient.
Wildreis und Naturreis unterscheiden sich nicht wesentlich; im Vergleich zum weißen Reis ist er jedoch ein wahres Kraftpaket: er enthält rund doppelt soviel Eiweiß, Kalium und Magnesium, zweieinhalb mal soviel Phosphor und fast viermal soviel calcium. Das ist doch ein guter Grund mal zu Wildreis zu greifen. Er ist in allen Gerichten austauschbar, bei denen sonst weißer oder - besser! - Naturreis verwendet wird. Wildreis muss vor dem Kochen gewaschen werden! Die Kochzeit beträgt etwa 45 Minuten.

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Tags: Wildreis gesunde+Ernährung Reis
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