Abnehmen, egal wie?
abgelegt im Archiv Diäten am 11.01.07
"Je mehr Patienten abnehmen, umso besser für die Gefäße. Das gilt auch dann, wenn sich dicke die überflüssigen Pfunde einfach wegoperieren lassen."
So lautet eine Schlagzeile aus der Ärztezeitung vom heutigen Tag.
Zitiert wird eine Analyse zahlreicher Studien. Diese Analyse hat ergeben, dass das Risiko für Gefäßerkrankungen sowohl nach Diäten als auch nach Operationen messbar sank.
Diese Studie fällt klar unter die Rubrik "Studien, die die Welt nicht braucht".
In welchem zeitlichen Abstand zur Operation wurden die Werte ermittelt?
Wie lange hielten die Veränderungen der gemessenen Entzündungsmarker an?
Wie wurde das mit einer Operation verbundene Risiko bewertet?
Wurden die Patienten nach der Operation zu einer Ernährungsumstellung angeleitet?
Diese Fragen bleiben leider unbeantwortet.
Sollte diese Analyse ein Freibrief sein, eine ungesunde Lebensweise ruhig beizubehalten? Das überflüssige Fett kann man sich ja bei Gelegenheit mal wegoperieren lassen.
Dieses Forschungsergebnis kann wohl nur als Beispiel dienen, dass man mit Zahlen (fast) alles beweisen kann.

Permalink: Abnehmen, egal wie?
Tags: übergewicht operation gesundheit
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Kommentar von:
Lisa
(12.01.07 11:32 Uhr)
Kommentar von:
Mein Diabetes Blog
......ich komm gerade vom Joggen wieder. War eine Spontanentscheidung. Gutes Wetter, nichts im Fernsehen und irgendwann muss man den überflüssigen Pfunden ja mal den Kampf ansagen! Also rein in die Laufschuhe und los. Meine Insulinpumpe nehme ich bei...
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Leider - besonders in Amerika - gibt es viele, bei denen es auf eine Operation mehr oder weniger auch nicht mehr ankommt. Die Hemmschwelle ist dort wesentlich geringer. Problem ist nur, dass man mit einer Operation nicht den Ursprung für das Problem "wegoperieren" kann. Die Menschen essen dann danach wahrscheinlich ähnlich weiter!